19 April 2018    
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Bezirkspokalfinale 2010

Raisdorfer SG ? SC Agon Neumünster I am 11.06.10

Endlich! Wir haben es geschafft und den Bezirkspokal gewonnen.

Es war ein spannendes Finale, in dem beide Mannschaften ihr Bestes gaben. Die Raisdorfer traten mit den Brettern 1, 2, 3 und 5 ihrer Bezirksliga-Stammmannschaft an, bei uns gingen (ohne Jörg M. betrachtet) die Bretter 2, 5, 6 und 7 an den Start. Beide Mannschaften stellten genauso wie in der Bezirksliga auf, denn im Pokal wird bei einem Mannschaftsremis die Berliner Wertung herangezogen (Sieg an Brett 1 bringt 4 Punkte, Sieg an Brett 4 bringt 1 Punkt, bei remis die Hälfte). An Brett 1 war das Kräfteverhältnis nach der Papierform ausgeglichen, an den anderen 3 Brettern hatten die Raisdorfer leichtes Übergewicht.

Raisdorfer SG

SC Agon NMS

Dr. Gregor Ciemnyjewski (1890)

0:1

Britta Leib (1913)

Jan Haserodt (1941)

1:0

Sebastian Hartwig (1821)

Dr. Peter Michael Link (1883)

½

Siegfried Priemer (1756)

Torsten Maeder (1881)

0:1

Dietmar Krooß (1740)

 

Gemäß den Pokalregularien hatten wir an den Brettern 1 und 4 weiß.

Als Erster hatte Didi eine aussichtsreiche Stellung. Er spielte 1. b4 e6 2. Lb2 Dh4 3. a3 Dh6. Die schwarze Dame stand auf h6 bis zum Ende der Partie (Torsten meinte, das gibt es in der Theorie -> ich habe es nicht geprüft?!), während Didi am hilflosen schwarzen Damenflügel die Figuren reihenweise einsammelte. Die schnelle Führung stimmte uns optimistisch. Didi hätte es verdient, schon nach Hause zu fahren, aber im Pokal wird bei 2:2 und 5:5 (Berliner Wertung) noch geblitzt. Also musste er warten und versank in ein Nickerchen.

Sebastian hatte einen Bauern geopfert, was nicht korrekt war und hatte ab da hart zu kämpfen. Bei Siegfried war die Stellung sehr geschlossen und es sah nach keinem Durchkommen auf einer von beiden Seiten aus.

In meiner Partie dagegen ging es richtig zur Sache. Beide Seiten griffen an, während Gregor schneller zu sein schien als ich, nachdem ich einen völlig unnötigen Königszug eingeschoben hatte. Er war dann aber doch etwas zu forsch und nach einem zwischenzeitlichen Bauerngewinn für schwarz konnte ich die Qualität gewinnen, die Damen tauschen und somit ins Endspiel abwickeln. Der Rest war aber noch ein hartes Stück Arbeit, insbesondere angesichts der geringen Spielzeit im Bezirk (2 Stunden für 40 Züge + 15 Minuten für den Rest). Aber ich konnte letzten Endes unsere Führung auf 2:0 ausbauen, die uns zumindest schon ein 2:2 bei gleicher Berliner Wertung sicherte.

In Siegfrieds Partie bemühte sich Michael Link redlich, doch noch irgendwie durchzukommen und er verstärkte die Stellung zunehmend, um mit einem Opfer die Stellung zu knacken.

Sebastian war inzwischen in einem Turmendspiel mit Minusbauern angelangt, das er zu halten schien. Aber in beiderseitiger Zeitnot übersah er dann plötzlich eine Bauerngabel und aus war?s.

Bei Michael und Siegfried liefen auch die letzten Minuten. Michael knackte die Stellung tatsächlich und gewann Siegfrieds Dame gegen Turm und Läufer. Die weiße Dame und ihr weißfeldriger Läufer fanden aber keinen Weg, in Siegfrieds Festung einzudringen, und so bot Michael Link etwas entnervt selbst remis an.

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